Traveling: Betlehem

Und weiter geht es mit unserer Reise quer durch Israel und heute sogar nach Palästina.
Ich finde bei einer solchen Reise muss Palästina einfach auch ein Zwischenziel sein. Den Israel und Pälestina sind ja sozusagen eigentlich eins… Hier in Palästina lernt man einiges dazu, was man vielleicht in der ein oder anderen Schulstunde zwar schonmal gehört hat. Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es dann schon nochmals anders.

Für unseren Aufenhalt in Betlehem (Palästina) haben wir uns entschieden im Banksy Hotel oder dem Walled Off zu übernachten. Wir haben uns für die Scenic Suite entschieden. Diese war tatsächlich mit drei echten Bildern von Banksy ausgestattet.

Wem der Name Banksy nichts sagt, hier ein Kurzzusammenfassung. Er ist ein unglaublich talentierter und weltberühmter Streetart Künstler welcher es mit seinen Kunstwerken immer wieder schafft auf politische und soziale Themen aufmerksam zu machen. So auch mit dem Hotel, dem Walled Off. Dieses Hotel hat er zusammen mit seinem Hotelmanager gekauft, umgebaut und in ein Hotel mit viel Charme, Humor und Kunst verwandelt. Da das Hotel gerade neben der Mauer steht, welche die Israelis hochgezogen haben, hat man laut Baksy die hässlichste Aussicht überhaupt.

Banksy und viele renomierte Streetart Künstler sowie Gäste, Besucher und auch Einheimische haben vor ein paar Jahren damit angefangen die meterhohe Wand mit sozialkritischen Kunstwerken, Sprüchen und Bilder zu besprühen. Diese sollen den Einheimischen Mut machen, diese traurige Situation zu überstehen.

Im hoteleigenen Museum und der Galerie, lernt man viel über die heutige Situation zwischen Palästina und Israel. Wem dies aber noch zu wenig ist, kann an einer vom Hotel organisierten «Walking Tour» der Wand entlang teilnehmen. Dies kann ich wirklich sehr empfehlen! Muhammed der Guide erzählte und unglaublich viele spannende Anekdoten von den Menschen, die hier direkt entlang der Mauer leben müssen.

Im Walled Off, kann man nach der Tour auch gemütlich zu Abend essen. Wir haben uns für einen grossen Salat, Pitabrot, und etwas Hummus entschieden. Danach waren wir von so vielen Eindrücken, die das Hotel und die Umgebung bieten etwas «geflasht» und gingen früh ins Bett.

Am nächsten Morgen gab es ein tolles à la Carte Frühstück im Hotel. Es gab Hummus, Müsli mit Sojamilch, Pita, Früchte und einen tollen Soja-Latte. So lässt es sich gut zum Geburtsort von Jesus spatzieren.
Denn ja - diesen mussten wir uns natürlich noch anschauen gehen.

Wer durch die Altstadt von Betlehmen läuft, mit dem hellen Stein und den vielen blauen Türen, kann sich ein Leben vor 2000 Jahren schon fast vorstellen. Sobald man aber in die Nähe zu dem angeblichen Geburtsort von Jesus kommt, wimmelt es vom Touristen. Nach unserem Besuch hier, waren wir froh in einer ruhigen Ecke einen frischen Kräuter-Tee trinken zu können.

Später ging es wieder über die Grenze und auf nach Jerusalem. Bald kommt der nächste Teil unsere Reise. Schau deshalb unbedingt wieder rein!

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