Traveling: Tiberias und Haifa

Und schon geht die Reise weiter… Mit unserem Mietwagen sind wir nun raus aus dem trendigen Tel Aviv und ab nach Tiberias gefahren. Wir haben geplant, drei Tage die Umgebung vom See Genezareth und Haifa zu erkunden. Den berühmten See kannte ich bisher nur aus der Bibel, daher wollten wir mal schauen was wir in der heutigen Zeit da unternehmen können.

Übernachtet haben wir im Hotel U Boutique Kinneret, welches wir nur weiterempfehlen können.
Das Hotel ist zentral gelegen und hat einen eigenen Seeabschnitt sowie einen grossen Pool.
Zudem ist die Auswahl auch beim Frühstück wirklich gross und auch als Veganerin findet man hier genügend. Es gibt Obst, Gemüse, Salate, Brote, verschiedene Aufstriche, Guacamole und noch viel mehr.
Zudem natürlich auch tolle Lattes mit Sojamilch.

Hier lässt es sich definitv gut leben. Die Zimmer, die Bäder, das Essen ist alles tiptop.

Hier lässt es sich definitv gut leben. Die Zimmer, die Bäder, das Essen ist alles tiptop.

In Tiberias selbst gibt es überall kleinere und grössere Restaurants. Wir haben uns am Abend ganz typisch ein Falaffel mit Pita-Brot und viel Hummus geholt. Als wir am Abend noch eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth unternehmen wollte, hatten wir zuerst etwas Mühe das geeignete Boot zu finden. Die riesigen, fast fährenartigen Boote, laden eigentlich nicht wirklich für eine Bootsfahrt ein. Viel lieber wären wir mit einem kleineren Touristenboot mit einer kleinen Führung durch den See gefahren - gab es so aber nicht. Oder wir waren am falschen Ort…

Jedenfalls fuhren die grossen fährenartigen Boote mit lauter Musik erst um 19:00 Uhr raus. Da hatte ich dann nach dem Frückstück schon wieder Hunger und benötigte dringend einen Snack. Während mein Mann mit Glacé den Hunger überbrückte schaute ich mir die kleinen Stände etwas an. Entdeckt habe ich, gekochte Bohnen mit Salz und Gewürzen zum snacken. Schmeckt lecker, ist vegan und gesund. Und ganz ehrlich? Nach einer halben Portion ist man voll!

Am nächsten Tag ging es mit dem Auto ab nach Haifa. Hier wollten wir uns das UNESCO Weltkulturerbe, die Bahá’í Gärten anschauen. Wunderschön, aber schaut das ihr vor 12 Uhr dort seid, weil dann schliesst der innere Teil des Gartens. Die Gärten sind wunderschön und werden in mühsamer Kleinarbeit gehegt und gepflegt. Es gibt verschiedene Teile der Gärten und wir sind von unten in der Stadt bis ganz nach oben spaziert. Endlich oben angekommen sieht man wie gross die Gärten effektiv sind und hat eine tolle Aussicht über Haifa.

Nach unserer kleinen «Wanderung» sind wir wieder ins deutsche Viertel runtergelaufen und hatten dann irgendwann Hunger! Gestolpert sind wir über ein niedliches Restaurant mit vielen Planzen, Spiegeln und Schildern als Deko. Im Shtroudel, was sich ja sehr deutsch anhört, gibt es israelische und arabische Gerichte mit Einflüssen aus aller Welt. Und weisst du was ich da ass? Hummus! Langweilig oder? Aber es war wirklich lecker. Als Erfrischung gab es noch eine Minz-Granita…

Nach dem Essen wollten wir uns eigentlich auf den Rückweg nach Tiberias machen, kamen aber an einer tollen kleinen Bäckerei vorbei aus der es himmlisch roch. Der Besitzer erzählte uns stolz, dass er all seine Brot mit eigenem Sauerteig mache. Da wir bereits gegessen hatten wollten wir nur einen Kaffee, aber da die Bäckerei bald schloss, schenkte uns der warmherzige Bäcker noch eine leckere Zimtschnecke und eine gefüllte Schnecke mit Schokolade. Die waren wirklich göttlich! Wenn du also in Haifa noch einen leichten Hunger verspührst, schau bei ihm vorbei und richte unsere Grüsse aus der Schweiz aus.

Am nächsten Tag ging es dann weiter an Tote Meer und dann ab nach Plästina.

Pin it for later!

Vegan Travel Guide for Tiberias and Haifa Israel